Religion

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Werte und Normen oder Christlicher Religionsunterricht? Eine Entscheidungshilfe für Eltern

Liebe Eltern! Liebe Erziehungsberechtigte!

Vor Ihnen steht die Entscheidung, ob Ihr Kind künftig das Fach Werte und Normen oder Christlicher Religionsunterricht  CRU) besuchen soll. Beide Fächer sind fester Bestandteil des Stundenplans und werden von geeigneten Lehrkräften unterrichtet. Trotzdem gibt es Unterschiede, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten.

Die Unterrichtsfächer Christlicher Religionsunterricht (CRU)  und Werte und Normen vermitteln ähnliche Themen wie Werte, Normen, Verantwortung und Zusammenleben, unterscheiden sich jedoch darin, dass das Fach CRU auf konfessionellen Grundlagen beruht, während das Fach Werte und Normen weltanschaulich neutral ist und auf philosophischer und ethischer Reflexion basiert.

Gemeinsamkeiten

Beide Fächer tragen zur Persönlichkeitsbildung und das Kennenlernen der eigenen Person bei und behandeln zentrale Fragen des Lebens: Was ist richtig oder falsch? Wie leben wir gut miteinander (soziales Miteinander)? Welche Werte sind uns wichtig? Dabei lernen die Kinder, Toleranz, Gerechtigkeit, Konflikte zu lösen, Empathie und Hilfsbereitschaft zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen, lernen Normen für das tägliche Leben zu verstehen und anzuwenden, z. B. Gesetze, Verhaltensregeln und soziale Konventionen.

Beide Fächer beinhalten ähnliche Themenbereiche wie Freude, Angst, Trauer, Freundschaft, Gerechtigkeit, Gefühle oder Umweltbewusstsein und das Erlenen von respektvollen Umgang mit anderen und der Umwelt/Natur.

Ziel: Kinder entwickeln eigene Urteilsfähigkeit, Offenheit und eine reflektierte Haltung im Zusammenleben mit anderen.

Beide Fächer stehen jedem Kind offen – unabhängig von einer Kirchenmitgliedschaft oder persönlichen Glaubensüberzeugungen.

 

Besonderheiten CRU

Konfessioneller Hintergrund: Unterricht wird in Abstimmung mit christlichen Religionsgemeinschaften gestaltet, sodass biblische Geschichten, christliche Feste und religiöse Perspektiven einen besonderen Platz einnehmen .

Religionskunde: Kinder lernen auch andere Religionen kennen und reflektieren religiöse Fragestellungen im historischen und gesellschaftlichen Kontext .

 

Besonderheiten des Fachs Werte und Normen

Weltanschaulich-neutral: Das Fach ist nicht an eine Religion gebunden und behandelt die Themen auf der Grundlage von ethischen, philosophischen und gesellschaftlichen Prinzipien/ aus einer weltanschaulich neutralen Perspektive.

Auch hier werden christliche Feste besprochen – allerdings als Teil unseres gesellschaftlichen und kulturellen Erbes, wobei ihre Bedeutung kritisch hinterfragt wird. Ab Klasse 4 setzt sich der Unterricht Werte und Normen außerdem mit den großen Weltreligionen auseinander, da dieses Wissen wesentlich für ein tolerantes Miteinander in unserer vielfältigen Gesellschaft ist

Methodik: Werte und Normen legt einen Fokus auf gemeinsames Suchen, Nachdenken und Diskutieren/Philosophieren.

 

Entscheidung für Eltern

Beide Fächer bieten wichtige Impulse für die Entwicklung Ihres Kindes. Beide Fächer sichern eine altersgerechte Auseinandersetzung mit moralischen Fragestellungen, Sozialverhalten und Wertebildung. Die Wahl hängt vor allem davon ab, ob Sie wünschen, dass Ihr Kind religiöse Inhalte zusätzlich aus einer christlichen und biblischen Perspektive kennenlernt oder lieber in einem weltanschaulich neutralen Rahmen. Kurz gesagt: Religion vermittelt Werte durch religiöse Perspektiven, Werte und Normen vermittelt ähnliche Themen unabhängig von Religion, auf philosophischer, ethischer und gesellschaftlicher Basis.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Team der GS Hallermund


Entscheidungen, die das Fach Religion betreffen, werden in den Arbeitstreffen Religion vorbereitet und in der Fachkonferenz Religion vorgestellt und abgestimmt. 

Mitglieder sind zur Zeit: Frau Moldt (LK), Frau Sohns (LK), Frau Weßling (LK)


 

Nachschreiben von Arbeiten 

Für alle Fächer, in denen schriftliche Lernzielkontrollen (ARBEITEN) geschrieben werden, gilt:

Kann eine Schülerin/ein Schüler am Tag der Arbeit diese z.B. aufgrund von Krankheit nicht mitschreiben, wird die Arbeit grundsätzlich am Tag der Wiederaufnahme des Unterrichts nachgeschrieben. Abweichende Absprachen erfolgen durch die Fachlehrkraft an die Eltern/Erziehungsberechtigten des Kindes. Nach den Ferien ist der Nachschreibtag der 2. Schultag. Ob eine Arbeit nachgeschrieben werden muss, entscheidet die Lehrkraft. 


Leistungsbeurteilung

Religion_Bewertung